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Das Schwimmen lief anfangs noch einigermaßen ok, draußen im Pazifik wurde der Wellengang stärker, so dass ich ganz schön kämpfen musste, das blöde Pier kam einfach nicht näher.
Auf dem Rad wollte ich die Zeit wieder rausfahren, habe die Rechung aber ohne den Wind und die Hitze von bis zu 40° gemacht. Die letzten 85 km ging es nur noch auf dem kleinen Kettenblatt, allerdings bergab wegen dem Gegenwind max. 28 km/h auf dem Tacho. Somit bin ich dann nach 6:38 ziemlich angeschlagen in Kona angekommen.
Der Marathon machte mir jetzt Angst. Aber es gab ja nur eine Option: finishen! Die ersten 16 km durch Kona gingen noch relativ leicht, aber dann ging's für 22 km raus in die schwarzen Lavafelder zum Energy Lab. Hier spielten sich Dramen ab: 30jährige Männer, die aussahen, als ob sie das Rennen gewinnen können, schlurften mit gesenktem Kopf den Highway entlang. Als ich den letzten Meilenmarker erreicht habe, habe ich noch mal alle Kräfte mobilisiert und bin mit stolz geschwellter Brust den Alii Drive dem Ziel entgegen. Dort wurde ich mit den Worten "You are an Ironman" begrüßt.
Ich hatte zwar insgeheim mit einer besseren Endzeit als 13:22 gerechnet, aber unter den Bedingungen bin ich einfach nur glücklich ins Ziel gekommen zu sein.
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